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Technische Analyse, Chartanalyse, Charttechnik
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| Eine Einleitung von Lutz Düvel Die Technische Analyse (auch: Chartanalyse, Charttechnik; abgekürzt: TA; englisch: Chart Analysis, Chart Reading), also die Untersuchung von Wertpapieren mithilfe von Preiskurven, den sogenannten Charts, ist insbesondere im bodenständigen deutschen Raum immer noch sehr umstritten. Die "Charttechniker" werden häufig als Kaffeesatzleser, als moderne Propheten belächelt. Während die Chartanalyse in den USA einen hohen Stellenwert genießt, hat sie es hierzulande unter anderem deshalb schwer, weil viele Angebote einfach schlecht oder nichtssagend sind. Ein weiterer Grund für die mangelnde Akzeptanz der Charttechnik ist in der viel zu hohen Erwartung an deren Möglichkeiten zu suchen. Chartanalyse ist nicht immer exakt, obgleich sie teilweise erschreckend treffsicher sein kann. Es gibt keine Formeln, mit denen Kursziele definitiv auf Heller und Pfennig berechnet werden könnten, auch wenn dies manch anderer behauptet. Bestimmte Werte eignen sich sehr gut für eine Chartanalyse, andere weniger. Technische Analyse ist ein fortwährender Prozeß. Man wird immer wieder Fehlsignale erleben. Es geht um Wahrscheinlichkeiten, nicht darum, recht haben zu wollen. Wer sich regelmäßig mit den Methoden der Charttechnik beschäftigt, wird hierin einen sehr guten Ratgeber in Fragen finden, die rein fundamental orientierte Bewertung nicht beantworten kann. So zum Beispiel besonders im Timing, dem Finden von guten Ein- und Ausstiegszeitpunkten. Technische Analyse ist ein bzw. das einzige Instrument, mithilfe dessen die außerordentlich wichtige Psychologie der Märkte in die Anlageentscheidungen einbezogen werden kann. Ein aufmerksamer "technischer" Analyst kann so hervorragende Ergebnisse erzielen. Copyright 1999-2002 Lutz Düvel Autor Lutz Düvel ist Herausgeber des kostenlosen, elektronischen Magazins für Technische Analyse | | | | | | | | | | | | | | | | |